Mit der Fertigstellung des Autounterstandes haben wir einen weiteren Meilenstein erreicht. Nun sind alle aktuell geplanten grösseren Bauwerke erstellt. In Zukunft können wir uns damit auf den Garten und die Einrichtung im Haus konzentrieren, denn da sind wir noch nicht weit gekommen.

So hat alles begonnen, mit einem Schalungsrahmen
Dann mit einer Feuchtigkeitssperre und Armierung
Und logischerweise mit Beton für die Fundamentplatte
Die erste Lieferung Stahl ist eingetroffen
Das Dach kommt drauf damit ich endlich «am Schärme» arbeiten kann. Es ist nämlich immer noch Regenzeit. Noch ist alles «wackelig», aber die Querverstrebungen kommen später noch, damit die «Hütte» beim nächsten Sturm nicht zusammenklappt.
Der «Deckel» ist drauf
Die Wandverschalung besteht aus Zementfaserplatten, die verrotten nicht und Termiten können damit auch nichts anfangen.
Von innen sieht das dann so aus, später wird auch diese Seite noch beplankt.
Die Decke besteht auch aus einer dünnen Zementfaserplatte, diese wird wie Gipskartonplatten verlegt. Das heisst jede 30cm kommt eine Schiene zum Befestigen.
Dann folgt die Grundierung mit einer Alkali resistenten Grundierung
Und fertig ist das Ganze
Wer von euch hat einen Autounterstand mit WC? Wir wollten das so damit wir vom Garten aus nicht immer ins Haus müssen und dann können auch noch Gäste hier schnell «pinkeln» gehen.
Das wärs
Kategorien: Hausbau

2 Kommentare

Gabriel · 23. September 2020 um 15:23

Salü Fritz
Beim betrachten des Titelbildes vom Endresultat dachte ich zuerst, ihr wart mit dem Pickup im Drive-in Restaurant.
Wann montierst du noch die Zapfsäule und eröffnest eine Quartier-Tankstelle? 😃👍🏻
Deine Gartenhaus-Carport-Kombi sieht sehr gelungen aus.
Wie weisst du eigentlich immer, für welches Projekt, welche Materialien am geeignetsten sind und wie man diese dann montiert und verlegt?
Alles auf eigene Erfahrung, oder gibts im Bau und Hobby Markt erfahrene Leute die gerne Auskunft geben?
Und die Baupläne zeichnest du jeweils Abends am Schreibtisch ohne weitere Hilfe?
Ist eigentlich alles immer auf Anhieb gelungen und jeder Nagel, jede Kelle Beton sitzt am richtigen Ort? Oder hast du mittlerweile ein Repertoire an Pleiten, Pech und Pannen?
Gruss
Gabriel

    Fritz Nyffenegger · 24. September 2020 um 14:29

    Hallo Gäbu,
    Deine Kommentare sind sehr unterhaltsam, wir müssen immer lachen wenn wir sie lesen. Die Bauweise ist halt mein (unser) Stil, sieht wohl aus wie in den 70ern.Die Idee mit der Zapfsäule ist gar nicht schlecht, wir haben nun neue Nachbarn welche mit vielen «Töfflis» hin und her fahren. Somit könnten wir «Mixbenzin» verkaufen.
    Wenn wir irgendwas bauen wollen, dann wird die Idee normalerweise über Wochen hin und her überlegt. Dann gibt es immer Probleme, für welche ich noch keine Lösung gefunden habe. Das kann nicht erhältliches Material sein oder ich bin mir nicht sicher ob die Lösung taugt. Manchmal ergibt sich dann eine Lösungsvbariante von selber oder wir fragen den Schwager meiner Frau, er ist Architekt. Er hat nun aber normalerweise die teuerste und aufwändigste Variante im Kopf. Dann gibt es wie du erwähnt hast noch die vielen Baumärkte. Dort kann man sich auch erkundigen, je nachdem wen man fragt ergeben sich gute oder weniger gute Lösungen. Einige der dort Angestellten sind quasi «Vertreter» eines Lieferanten, bzw. Produktherstellers. Diese kennen sich dann logischerweise gut aus mit ihren Produkten.
    Viele der Möglichkeiten beim Bauen habe ich bei meinen diversen Arbeitgebern gelernt, unter meinen Chefs gab es auch Bauingenieure und dergleichen, von denen habe ich viel Know How mitgenommen. Als ehemaliger Elektriker hatte ich ja auch oft das Vergnügen den Bau von neuen Liegenschaften vom Anfang mit dem Fundament bis zum Einzug der Besitzer mitzuverfolgen. Da habe ich auch vieles «Gutes» und weniger «Gutes» gesehen.
    Pläne zeichen ich nur soweit, dass ich selber verstehe was zu tun ist und was für Material ich benötige, ich habe ja keine Angestellten. Und ja, Pannen gibt es immer mal wieder, die gehören einfach dazu. So habe ich zum Beispiel nach der WC Montage (das beim Autounterstand) feststellen müssen, dass unter der Schüssel Wasser austritt. Zuerst hat mich das sehr genervt, dann bin ich zum nächsten Bauhandel gefahren und habe «viel Silikon» gekauft. Den habe ich dann unter der Schüssel rings um den Ablauf «angeschlabbert». Dann liess ich die Sache zwei Tage trocknen, nun scheint das Problem gelöst zu sein. Die eigentliche Ursache des Problems ist, dass die WC Schüsseln hier keine dichten Flansche aufweisen, welche genau auf die Sanitärabläufe passen. Noch ein anderer Fall: Für die Abdichtung der drei Frischwassertanks im Garten benötigten wir einen ungiftigen Dichtungsanstrich. In einem Baumarkt wurde uns eine entsprechendes Produkt sehr empfohlen, den haben wir dann auch eingesetzt. Leider hat sich dann dieser im Wasser fast aufgelöst, so dass ich dann in der Trockenzeit die Tanks leeren und die ganze Abdichterei nochmals wiederholen muss. Nachträglich hat sich herausgestellt, dass der Verkäufer eigentlich keine Ahnung hatte von diesem Produkt, er wollte uns nur einfach ein Produkt von einer bestimmten Firma verkaufen.
    Es gäbe noch viele solcher Erlebnisse.

Schreibe einen Kommentar

Avatar placeholder

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert