Hier in Thailand werden neben den meisten Gebäuden Trennschächte und Sickerschächte vergraben. Diese sollen das «feste Material» vom Wasser trennen und das Wasser dann im Erdboden versickern lassen. So wurde das auch bei unserem Haus gemacht. Am Anfang hat das dann auch einwandfrei funktioniert.

Nach ein paar Jahren jedoch begann die Toilette beim Autounterstand nicht mehr richtig zu funktionieren, das Wasser floss nur noch langsam ab. Nach einigen Inspektionen habe ich festgestellt, dass der Sickerschacht das Wasser nicht ordnungsgemäss versickert. Vermutlich wurde er beim Einbau statt mit Sand und Schotter nur mit Lehmerde hinterfüllt. Lehmerde speichert das Wasser sehr gut und gibt es nicht gerne ab.

In Folge habe ich mich entschieden, das Wasser in weitere kleinere Sickerschächte entlang unseres Grundstückes zu leiten, damit der Rückstau behoben werden kann.

Links der Trennschacht, rechts der Sickerschacht

Das Material, Schottersteine und Schachtrohre

Zuerst habe ich die neuen Schächte positioniert

Dabei wurde ich von diesem Burschen überwacht

Dann wurde gegraben und die Rohre verlegt

Von denen habe ich während den Grabarbeiten dauernd Kopfnüsse gekriegt

Damit das Gras baldmöglichst wieder schön zusammenwächst habe ich die alten Grasbüschel wieder angepflanzt.

Und die Erde mit diesem Stampfstiefel verdichtet

Das Resultat, alle Toiletten funktionieren wieder einwandfrei.

Kategorien: Hausbau

2 Kommentare

Baumann Ruth · 9. April 2026 um 10:34

Hoi Fritz
Der Bursche, der dich so genau überwacht hat, weisst du wie er heisst? Vielleicht war er auch froh und erleichtert als es nicht mehr so gestunken hat.
Die Kopfnüsse, die gelben Mangos 🥭, sind die allerbesten welche es gibt. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an sie denke.
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Dini Schwöschter

    Fritz Nyffenegger · 9. April 2026 um 12:20

    Hallo Schwoscht,
    Der «Überwacher» ist ein Gartenagame, englisch «Oriental garden lizard».Diese sind während dieser Jahreszeit brünstig, dann verfärben sich die Männchen in mehr oder weniger starkes orange. In ein oder zwei Monaten werden sie dann wieder verschwunden sein, bis etwa im kommenden Januar.
    Was die Kopfnüsse angeht, die ersten werden in den nächsten Tagen reif sein, bis dahin geniessen wir sie trotzdem bereits als Mangosalat. Dieser schmeckt ein wenig wie Papayasalat, nur ist er sauer.
    Gruess us Chiang Rai

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