Heute ist ein weiterer Meilenstein eingesetzt worden. Nachdem die Bauarbeiter im April 2019 mit dem Bau der Wassertanks und deren Fundament begonnen haben, konnten wir heute endlich die Betondeckel hochhieven und das Kapitel «Wassertanks» bis auf Weiteres abschliessen.

Vom Baumeister haben wir nur das Fundament und die rohen Tanks erstellen lassen, nachdem diese beim Ersten Auffüllen ziemlich stark gelekt haben, entschieden wir uns den Rest selber fertig zu stellen. Die Wasserrohre sowie die Pumpen haben wir ja sowieso bereits selber geliefert und montiert.

Nachfolgend eine Chronologie:

Damit die Tänke im Lehmboden nicht versinken wurden Pfähle in den Boden gerammt
Armierung vorbereitet
und das Fundament betoniert.
Da sind die Tanks aufeinander gestappelt, bereit zum Vermörteln. Das war im April 2019
Unterdessen wohnen wir bereits hier, es ist Februar 2020. Wir haben ein Blechdach erstellt, damit während der Regenzeit nicht alles «absäuft».
Ganz links kommt das Wasser aus 28m Tiefe zur gelben Pumpe, welche es in den ersten Tank befördert. Dieser ist etwa zu einem Drittel mit kleinen Flusssteinen gefüllt. Das ist die Vorreinigung. Im Mittleren Tank fliesst das Wasser durch eine Schicht feinen Sand und eine Schicht Holzkohle und wird dadurch gefiltert. Im letzten Tank rechts ist es bereit zum Gebrauch. Die blaue Pumpe befördert es dann in das Haus an die verschiedenen «Zapfstellen».
Damit wir nicht immer nachschauen müssen ob die Tanks leer werden, habe ich im Dritten einen elektrischen Schwimmer eingebaut
dieser schaltet dieses Magnetventil ein damit die gelbe Grundwasserpumpe wieder Wasser fördert. Somit ist die Anlage nun wirklich fertig. Ab und zu muss man nachschauen ao sich Seetang gebildet hat und diesen allenfalls entfernen.
Kategorien: Hausbau

2 Kommentare

Gabriel · 23. Februar 2020 um 19:20

Hallo Fritz
Interessant zu sehen, was es so braucht, wenn man sich nicht einfach ins lokale Frischwassernetz einhängen kann…
Gibts dort gar keine Wasserleitung, oder ist «Leitungswasser» in Thailand von weniger guter Qualität als wenn man es selber aufbereitet?
Und von welcher Nutzungsqualität ist den jetzt das Nyffeneggersche Grundwasser vom Brunnenmeister Fritz? Also zum trinken vermute ich mal nicht, wenn da von Seetangkontrolle die Rede ist… aber reicht es aus für die Spülmaschine, zum Duschen, oder gar nur zum WC spülen und Blumengiessen?
Und was geschieht mit dem Grau- und Schwarzwasser? Kanalisation ist wohl auch Luxus? Oder hast du irgendwo eine Sickergrube die dann alle paar Jahre mal entschlackt werden muss?
(Nadann hoffentlich auf der anderen Hausseite als die gelbe Pumpe zieht;-)

    Fritz Nyffenegger · 24. Februar 2020 um 12:15

    Also eine Frischwasserleitung gibt es in der Stadt selber und je nachdem in grösseren Ansammlungen von Häusern. Bei uns ist die nächste mindestens 500m weit entfernt. Somit bleibt uns nur noch das zu tun was alle anderen auch tun, nämlich das Grudnwasser anzuzapfen. Unser Nachbarn haben nur ein paar Meter tief gebohrt, auf dieser Tiefe ist das Wasser jdoch häufig rstig rot und kann nicht optimal zum duschen und waschen benutzt werden. Under Wasser ist klar, aber sicher auch voll von diversen «Zutaten», sonst würden sich wohl keine Algen bilden.
    Allgemein gilt in Thailand: Ab Wasserleitung kann Wasser ohne Abzukochen allermeistens nicht getrunken werden. Wir trinken es auch nicht, zum Duschen und Waschen jedoch taugt es einwandfrei.
    Übrigens der Seetang hat noch eine unerwartete Funktion. Während dem Reinigen der Tanks habe ich letzthin den Seetang in den Teich geworfen, seither hat sich dort das Wasser geklärt.
    Beim Abwasser ist es wie du vermutet hast, es hat einen Sammelschacht für «Feststoffe» und dann eine Sickergrube zum versickern des Wassers. Und ja, die Grundwasserpumpe fördert natürlich auf der anderen Seite des Grundstücks.

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